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St. Raphaël - Quinquina

St. Raphaël - Quinquina


Die Geschichte des St. Raphaëls geht bis 1830 zurück, als der Franzose Doktor Juppet einen Aperitif auf der Basis von Chinin entwickelte. Er arbeitete immer sehr lange bis in die Nacht hinein und somit schwand mit der Zeit sein Augenlicht. Eines Tages erinnerte er sich an eine Biblische Grabinschrift, in welcher der Erzengel Raphael Tobias Blindheit heilte. In starker Sorge um seine Augen und den festen Glauben an die Kräfte des Erzengels arbeitete er an seinem Elixier. Tatsächlich erlangte er somit seine Sehkraft zurück. In der Zwischenzeit ist über ein Jahrhundert vergangen, aber jede Flasche trägt noch heute das Symbol des Erzengels als der Wächter einer immer währenden Tradition.


St. Raphaël ist das Ergebnis einer sorgfältigen Mischung von feinen Weinen. Dadurch gelingt es gezielte Aromen zu erhalten. So gewinnt man das exotische Flair durch Aromen von Chinin, Kakao, bittere Orangen, Vanille, Calumba und vielen anderen. Für die Herstellung des St. Raphaël stoppt man zunächst an einem genauen Punkt die alkoholische Gärung des Traubensaftes. Dann wird Alkohol hinzugefügt um den natürlichen Zucker der Trauben zu erhalten. Die in den Schalen der Trauben sitzenden Aromen wie bittere Orange, Vanille oder Kakao werden durch den Alkohol gelöst. Diesen gesamten Vorgang überwachen nur erfahrendste Kellermeister, die das Wissen und Können der jahrhundertealten Tradition verdanken. Zum Abschluss des Prozesses wird er gekühlt, gefiltert und dann in Flaschen abgefüllt. 

Rouge hat eine würzig-herbe Note, Blanc ist in Aroma und Blume etwas feiner